Altmaier erteilt ersten Förderbescheid für Reallabor der Energiewende

18.12.2019
  ersten Förderbescheid für Reallabor der Energiewende Urheberrecht: BMWi/Eriksson

Mit SmartQuart startet heute das erste Reallabor der Energiewende. Im Juli 2019 hat Bundesminister Altmaier die 20 Gewinner im Ideenwettbewerb verkündet. SmartQuart ist das erste in einer Reihe von Reallaboren der Energiewende, mit denen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Transfer von Innovationen in die Praxis beschleunigt.

Bundesminister Altmaier: „Ich freue mich, dass das erste Reallabor der Energiewende jetzt die Arbeit aufnimmt. Unsere Reallabore der Energiewende sind Innovationsprojekte im Industriemaßstab. Wir entwickeln und erproben Technologien, die wir für unsere ehrgeizigen energie- und klimapolitischen Ziele brauchen und testen diese in den Reallaboren der Energiewende unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir Schritt für Schritt weitere Reallabore der Energiewende starten – deutschlandweit und auch in den Strukturwandelregionen.“

Die Konsortialleitung für dieses Reallabor übernimmt die innogy SE. Neben dem Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik (EBC) des E.ON ERC ist die RWTH ebenfalls durch den Lehrstuhl für Energieeffizientes Bauen (e3d) sowie das Lehr- und Forschungsgebiet Immobilienprojektentwicklung (IPE) vertreten. Weitere Partner aus der Industrie und der Startup-Szene sind gridX GmbH, Hydrogenious Technologies GmbH, OFB Projektentwicklung GmbH, RWE Power AG, Stadt Bedburg, Verbandsgemeinde Kaisersesch und Viessmann Werke GmbH & Co. KG.

Im Reallabor SmartQuart koppeln Smart-Grid-Lösungen Wärme, Kälte, „grünen“ Strom, Wasserstoff und den Bereich Mobilität intelligent miteinander. Erzeugung und Verbrauch von Energie sollen bereits auf lokaler Ebene optimiert werden. Zentrales Projektelement ist der Austausch von Energie innerhalb und zwischen den Quartieren. Der Energieträger Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Essen und Bedburg in Nordrhein-Westfalen sowie Kaisersesch in Rheinland-Pfalz sind die Standorte dieses Reallabors. Die Konzepte sollen auf andere Quartiere übertragbar sein.