Abtaumethoden

 

Analyse verschiedener Abtaumethoden bei Luftkühlern

Abtaumethoden Urheberrecht: EBC Darstellung der Größenverhältnisse des experimentellen Aufbaus in der Klimakammer

Ziel dieses Forschungsvorhabens war es, anhand von experimentellen und begleitenden numerischen Untersuchungen eine verbesserte Grundlage für die konzeptionelle Auslegung von elektrischen- und Heißgasabtauungssystemen für Luftkühler zu schaffen. Für das Vorhaben war eine Kombination aus numerischen und experimentellen Untersuchungen notwendig, da rein aus Literaturdaten keine ausreichenden Validierungsdaten zur Absicherung der Simulationen abgeleitet werden konnten. Die Simulation war jedoch unabdingbar, da nur damit gezielt einzelne Parameter variiert werden können. Die Entwicklung des numerischen Models wurde am Lehrstuhl für Wärme- und Stoffübertragung durchgeführt. Die experimentellen Untersuchungen wurden in einer Klimakammer am Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik durchgeführt.

  Abtaumethoden Urheberrecht: EBC Gleichmäßig verteilte Anordnung der elektrischen Heizstäbe

Eines der angestrebten Forschungsergebnisse in diesem Vorhaben war die Optimierung der Anordnung von Heizstäben im Luftkühler. Aus den numerischen und experimentellen Untersuchungen des Abtauvorgangs konnten zudem Abtropfkurven für unterschiedliche Anordnungen ermittelt werden. Durch die begleitende Beobachtung des Abtauvorgangs mittels einer Wärmebildkamera konnten Stellen mit hohen konvektiven Verlusten identifiziert werden. Aus den numerischen Simulationen konnten die Wärmeverluste quantifiziert werden. Aus den numerischen und experimentellen Daten wurden die Haupteinflussparameter für die auftretenden Wärmeverluste identifiziert. In beiden Untersuchungen wurde festgestellt, dass eine homogene Heizstabanordnung die kürzeste Abtauzeit lieferte.

Das Projekt wurde im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi-Referat VI C 4) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert (Vorhabens-Nr. 18016).

  BMWi Urheberrecht: BMWi